Der Produktionsprozess bei GLS Germany
Ein leistungsstarkes Transportlogistik-Netzwerk für Sie
Europa ist unser definierter Kernmarkt. Einer der größten Wettbewerbsvorteile von GLS im Bereich der Transportlogistik ist die stabile europäische straßenbasierte Infrastruktur. Mit eigenen Gesellschaften und Partnern deckt die Gruppe 42 europäische Staaten ab und ist über vertraglich gesicherte Allianzen mit der ganzen Welt verbunden.
642 Depots und 38 zentrale Umschlagplätze (ZUP) ermöglichen den nahtlosen Paketfluss innerhalb Europas und darüber hinaus. Nationale Schnittstellen und regionale grenzüberschreitende Verkehre erlauben den schnellen Transport Ihrer Sendungen innerhalb Europas.
Jahr für Jahr stellen wir 363 Millionen Pakete (Geschäftsjahr 2010/2011) für 220.000 Kunden in Europa zu - mit Regellaufzeiten von weniger als 24 Stunden innerhalb Deutschlands und in Nachbarstaaten sowie 48 Stunden oder mehr für den Rest von Europa.
Unser europäischer Zentralumschlagplatz (ZUP) in Neuenstein nahe dem Rhein-Main-Flughafen ermöglicht die direkte Anbindung von GLS in die ganze Welt - ganz gleich ob für Lieferungen aus Übersee oder Sendungen in nicht-europäische Staaten.
Klar strukturierte Prozesse werden stetig weiterentwickelt
Üblicherweise wird der Pakettransport folgendermaßen abgewickelt:
Nachdem die Pakete abgeholt wurden, werden sie im Ausgangsdepot sortiert und entweder zu einem unserer zentralen Umschlagplätze oder direkt zum Zieldepot transportiert.
Im ZUP sortieren wir die Pakete während derselben Nacht und leiten sie an die Depots weiter. Hier werden die Sendungen nach Liefertouren sortiert und im Verlauf des nächsten Werktages zugestellt.
Diese Karte gibt Ihnen eine Übersicht der Standorte unserer ZUPs in Europa.
Ebenso werden Exportpakete entweder über Umschlagplätze oder direkt von Depot zu Depot transportiert.
Seit dem 1. April 2006 wird in Neuenstein (Deutschland) eine Tagsortierung durchgeführt, wodurch die Regellaufzeit für Paketlieferungen zwischen Österreich, Belgien, Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Slowenien, Dänemark und den Niederlanden um einen Tag verkürzt werden konnte.
Moderne IT-Systeme und gründliche Qualitätsprüfungen
Sämtliche Prozesse innerhalb GLS werden durch modernste IT-Systeme und - Anwendungen unterstützt. Prinzipiell wird jedes Paket an jeder Schnittstelle gescannt und damit eine hohe Zustellqualität und Transparenz erreicht.
Täglich begleiten über 20 Millionen Datensätze jeden Schritt, den rund 1,2 Millionen GLS-Pakete in ganz Europa zurücklegen. Haupt-Sammelpunkt für die Daten ist derzeit das Rechenzentrum am Europa-Hub der Gruppe.
Ab Oktober 2011 wird in der Nähe von Frankfurt ein neues Europa-Rechenzentrum in Betrieb gehen. Im Notfall kann so innerhalb kürzester Zeit auf das "gedoppelte Rechenzentrum" umgeschaltet werden. An diesem neuen Standort laufen alle Systeme gespiegelt und synchron.
Server mit einer Gesamtspeicherkapazität von 50 Terabyte an jedem der beiden Standorte stellen sicher, dass jeder Schritt bei Abwicklung der jährlich mehr als 363 Millionen Pakete und Expresssendungen lückenlos verfolgt werden kann.
Jedes Paket ist mit einem Strichcode versehen, wird an jeder Schnittstelle gescannt und durch die IT verfolgt, ganz gleich ob es sich um eine nationale oder internationale Sendung handelt. Empfänger können den aktuellen Status ihrer Sendung über das GLS Track&Trace-System verfolgen - 24 Stunden täglich, an sieben Tagen die Woche und, dank Online-Datenübertragung aus dem Zustellfahrzeug, nahezu in Echtzeit.
Schließlich sorgen digitale Videoüberwachungsanlagen, mit deren Hilfe der Weg der einzelnen Sendungen durch die Depots verfolgt werden kann, für zusätzliche Transparenz und Sicherheit. Diese und andere Sicherheitsmaßen sowie ein hoch entwickeltes Alarmsystem stellen sicher, dass die GLS Daten gleichzeitig gut zugänglich und intern wie extern gut geschützt sind.


